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Induktionskochplatten im Test 2014

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Viele Küche sind bereits standartmäßig mit einem Induktionskochfeld ausgestattet. Bei älteren Küchen jedoch ist dies oft nicht der Fall, weshalb hier oft auf eine mobile Induktionskochplatte zurückgegriffen wird. Der große Vorteil dabei ist, dass die Induktionskochplatte einfach im Schrank verstaut werden kann, wenn diese gerade nicht benötigt wird. Aber auch im Wohnwagen oder Wohnmobil ist die Induktionskochplatte eine sehr gute Küchenergänzung.

Gegenüber herkömmlichen Herdarten liegt der größte Vorteil der Induktionstechnik darin, dass nicht der Herd, sondern der Topf oder die Pfanne erhitzt wird. Durch elektrische Wirbelströme innerhalb der Induktionsplatten werden kleinste Teilchen im Geschirr in Schwingung gebracht, wodurch diese dann Wärme erzeugen. Welche Vorteile die Nutzung einer Induktionskochplatte bietet und für welche Zwecke eine solche zu empfehlen ist, finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Funktionsweise der Induktionstechnik

Bei einer Induktionskochplatte wird die Hitze nicht wie bei herkömmlichen Herden durch Gasinjektion, sondern durch elektrische Wirbelströme erzeugt. Ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt die Energie, welche durch die Induktionskochplatte an das Kochgeschirr weitergeleitet und dort im Boden des Geschirrs in Hitze umgewandelt wird. Im Detail wird unterhalb der Keramikoberfläche der Kochplatte durch eine elektrische Spule ein magnetisches Feld erzeugt, welches in den Topf oder die Pfanne übergeht und dort durch Induktion einen elektrischen Wirbelstrom erzeugt.

Das Prinzip der Induktion funktioniert dabei generell bei allen Pfannen und Töpfen aus Metall, es wird jedoch empfohlen, nach Möglichkeit Geschirr mit einem ferromagnetischem Boden zu verwenden, da dieses die abgegebene Energie optimal leitet und eine gleichmäßige Hitzeverteilung garantiert.

Vorteile einer Induktionskochplatte

  • Der größte Vorteil einer Induktionskochplatte ist,  dass sich die Wärme gleichmäßig verteilt. Dies wird durch den Umstand möglich, dass neben dem Boden auch die Seitenwände des verwendeten Geschirrs gleichmäßig erwärmt werden. Speisen lassen sich so deutlich schneller zubereiten, da die Kochphase deutlich geringer ausfällt.
  • Ein weiterer Vorteil ist der, dass die Kochtemperatur besser abgestimmt werden kann, da Induktionsgeschirr eine sehr gute Reaktionszeit besitzt. Droht das Essen anzubrennen, so kann die Temperatur schnell heruntergeregelt werden.
  • Häufig kommt es zu Verbrennungen, wenn jemand aus Versehen auf die noch heiße Kochplatte fasst. Dies kann bei einer Induktionskochplatte jedoch nicht passieren, da die Hitzeentwicklung nicht auf der Kochplatte selber, sondern lediglich im verwendeten Kochgeschirr erfolgt. Gerade bei kleinen Kindern in der Küche kann dies von Vorteil sein, da sie sich nicht an der noch heißen Platte verbrennen können.
  • Neben eigenen Verbrennungen verhindert diese Funktionsweise auch das Einbrennen von Lebensmitteln und Flüssigkeiten auf der Kochplattenoberfläche, da diese kalt bleibt.
  • Wer umweltbewusst denkt, dem wird eine Induktionskochplatte ebenfalls zusagen, da hier im Vergleich zu einem herkömmlichen Gasherd deutlich weniger Energie verschwendet. Aufsteigende Gase entfallen hier gänzlich.
  • Da tragbare Induktionskochplatten nicht an einen Herd gebunden sind, können diese einfach mitgenommen werden. Dies ist beispielsweise besonders praktisch, wenn mit dem Zelt oder dem Wohnwagen verreist wird. Ist die Küche sehr klein, so kann die Kochplatte nach der Verwendung bequem im Schrank verstaut werden um so Platz zu sparen.

Welches Kochgeschirr kann ich mit einer Induktionskochplatte nutzen?

Generell können alle Töpfe und Pfannen aus Metall mit einer Induktionskochplatte genutzt werden. Wichtig ist dabei, dass der Boden der Pfanne aus Metall besteht, da durch die Induktionstechnik die kleinen Metallteilchen in Schwingung versetzt werden.

Während neues Kochgeschirr meist bereits einen Metallkern besitzt und somit eine optimale Wärmeverteilung garantiert, kann es bei älterem Geschirr vorkommen, dass sich die Wärme nicht ganz optimal verteilt.

Preisliche Unterschiede bei Induktionskochplatten

Generell gibt es, wie bei fast allen erhältlichen Produkten auch, gößere Unterschiede zwischen Noname und Markenprodukten. Hier ist es jedoch wichtig, den Fokus nicht auf die Marke, sondern eher auf die Funktionalitäten der Induktionskochplatte zu legen.

Wichtige Funktionen sind ein eingebauter Timer, mindestens 10 verschiedene Wärmestufen sowie eine automatische Abschaltung, wenn die Kochplatte nicht genutzt wird. Diese Funktionen werden von den meisten Kochplatten ab 30 Euro geboten, von günstigeren Modellen raten wir eher ab, da diese oftmals qualitativ nicht überzeugen können.

Ab ca. 60 Euro ist ein etwas günstigeres Kochfeld zu haben, fast für jeden Haushalt erschwinglich. Wer jedoch langfristig Spaß am Kochen haben möchte, sollte etwas mehr in eine qualitativ höherwertige Induktionskochplatte investieren. Eine Markenkochplatte (Unold oder Ellrona) ist ab ca. 100 bis 120 Euro zu haben. Die Investition lohnt sich, da gerade die Zeitersparnis beim Kochen ein sehr großer Pluspunkt ist und später nicht mehr vermisst werden möchte. Einzelne Kochplatten sind dabei auch günstiger zu haben.

Induktionskochplatten im Test

Einen ausführlichen Test zu Induktion-Kochplatten hat 2009 die Stiftung Warentest durchgeführt. Hier wurden insgesamt 17 Kochfelder getestet, wovon 7 mit Induktionstechnik ausgestattet waren. Eines der Fazits, welche am Ende des Tests gezogen wurden war, dass Kochfelder mit Induktion deutlich weniger Energie verbrauchen als Platten mit Strahlungstechnik. Der Testsieger kam jedoch in beiden Bereichen aus dem gleichen Hause, nämlich AEG. Der Hersteller überzeugte jeweils in beiden Bereichen und erzielte in fast allen Teilbereichen Bestnoten. Getestet wurde in den Bereichen Funktionalität, Handhabung, Sicherheit sowie Stromverbrauch. Aber auch die Geräte des Herstellers Unold konnten im Test überzeugen und gute Noten ergattern. Vor allem die Anzahl der Temperaturstufen sorgte hier für ein gutes Ergebnis.

Koch-Geschwindkeit bei Induktionskochplatten

Die Erhitzung eines Kochtopfes auf einer Induktionskochpfanne geht sehr schnell. Im Test der Stiftung Warentest benötigte ein Topf mit 1,5 Litern Wasser nur rund 4:30 Minuten, um das Wasser auf eine Temperatur von 90 Grad zu erhitzen. Ein Kochfeld mit Strahlungstechnik benötigte hier mit mindestens 9 Minuten deutlich länger. Durch die Nutzung der Booster-Funktion, welche besonders viel Wärme im Topfinneren erzeugt, geht die Erwärmung des Wassers mit ca. 3 Minuten sogar noch schneller. Hier spielt auch die Watt Zahl der Induktionskochplatte eine wichtige Rolle, je mehr Watt, desto schneller kann das Geschirr erwärmt werden.